engagiert. sozial. konsequent

Das Leben in Unisono

Der Alltag unserer BewohnerInnen

Unsere Tages- und Wochen­abläufe sind klar strukturiert und unter­liegen einer sich wieder­holenden Routine. Die darin ent­halt­en­den Angebote umfassen (alter­nierend):

Die durch­gängig konsequente Tages­strukturierung unterstützt die Bewohner­Innen bei der planmäßigen Bewältigung familien­bezogener Aufgaben und dient durch das Training von Konzentration und Durch­halte­vermögen der Vorbereitung auf Ausbildungs- oder Arbeits­bezüge. Unser Angebot entspricht dem Standard modernster sozial­therapeutischer Ein­richtungen sowohl für Frauen, als auch für Eltern und Kind.

In der Einrichtung erfolgt keine Voll­ver­sorgung. Die Bewohner­Innen erhalten anleitende Unter­stützung bei der Organisation und Gestaltung des täglichen Lebens, wie Essens­zubereitung (dabei mit Augen­merk auf gesunde Ernährung), Wäsche­pflege, Umgang mit Wirtschafts­mitteln etc. 

Den BewohnerInnen obliegt die Gesamt­ver­antwortung für ihre Lebensführung. Sie sind eigen­ver­antwortlich für ihre Lebens­bereiche und die ihrer Kinder.

Einen wichtigen Schwerpunkt in der Arbeit bildet die Unterstützung der Eltern bei der Interaktion mit ihren Kindern. Eltern lernen, die Bedürfnisse ihres Kindes zu erkennen, mit ihren Kindern zu spielen und sie dabei alters­ent­sprechend zu fördern. Die Eltern werden angeleitet und unterstützt bei der regel­mäßigen alters­ent­sprechenden Versorgung und Pflege der Kinder, der Körper­hygiene, Heraus­bildung von Ritualen und der be­wus­sten sowie konti­nu­ierlichen Beachtung des Wohles der Kinder, besonders auch unter der Priorität ihrer Bedürfnisse.

Bezugsbetreuersystem

Die gesamte Arbeit ist im Bezugs­betreuer­system organisiert. Jede Familie hat ihren Bezugs­betreuer, welcher der erste Ansprech­partner für die Belange der Familie ist.

Der inhaltliche Bogen erstreckt sich von der gemein­samen Erarbeitung, Ver­ein­barung und Kontrolle der Ziele der Familie, das wöchent­liche Einzel­gespräch, Krisen­gesprächen, Begleitung bei Behörden- und Arzt­terminen über die gemein­same Planung der Aktivitäten der Familie sowie dem Umgang mit dem finanziellen Budget. 
In diese Zusam­men­hänge gehören ebenso die Zusammen­arbeit mit Sozialamt, Jugend­amt, PIA, gerichtlichen Betreuern, Kinder­gärten, Schulen, Hebammen, Kliniken, sowie nieder­gelassenen Fach­ärzten und Betreuern.

Freizeitangebote

Die Freizeit­aktivitäten in den therapie­freien Zeiten und an den Wochen­enden werden bestimmt durch die In­ter­es­sen der Familien. Wir bieten die Begleitung durch die Mitarbeiter an. Anregungen und Vorschläge je nach den indivi­duellen Interessen der Bewohner­Innen sind ausdrücklich erwünscht. Gemeinsame Ausflüge zu Spiel­­plät­zen, insbesondere zum BUGA-Park, in den Gaudi-Park in Jena, Tierpark­besuche, Picknick- und Aben­teuer­wanderungen, Baden im Hofwiesenbad oder Naturbad Kaimberg, Besuche im Märchen­wald in Wün­schen­­dorf, Boot­fahren oder Grillen gehören zu den Freizeit­favoriten. Daneben halten die Stadt Gera und ihre Umgebung noch viele weitere interessante und spannende Angebote bereit.

Auch Spiele und Aktionen zu Festen und Feier­tagen sind feste Bestand­teile des Lebens im Haus. Weih­nach­ten, Ostern, Fasching, Halloween, Kindertag, Geburts­tage werden gemeinsam vorbereitet und ge­fei­ert. Die Teilnahme an Veranstaltungen in der Stadt Gera, wie z.B. Tage der offenen Tür bei anderen Trägern (SOS Kin­der­­dorf, Neustart, THW, Schulen, Kitas u.a.) und auch Vorträge, wie im Rahmen der Woche der seelischen Gesund­heit, werden in den Alltag integriert.

Wenn es Alter und Entwicklungs­stand der Kinder zulassen, erleben wir wie in den vergangenen Jahren gemein­same Ferien­zeiten an der Ostsee bzw. an Seen oder der Tal­sperren der Region.